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Kredit- und Darlehensrecht
von Allgemein-Verbraucherdarlehensverträge bis Zinsen
Immobilienanwälte für das Kredit- und Darlehensrecht

Immobilienanwälte erklären Ihnen das Kredit- und Darlehensrecht

Heutzutage gibt es in Deutschland unzählige Möglichkeiten, Kredite oder Darlehen für die unterschiedlichsten Investitionen in Anspruch zu nehmen - sei es für das neue Auto, für neue Möbel, für den langersehnten Traumurlaub oder auch für das eigene Traumhaus.

Gerade bei großen Anschaffungen spielt vor allem die eigene Liquidität die entscheidende Rolle. Der Bedarf an zusätzlichen finanziellen Mitteln kann hierbei aus vielen Gründen entstehen.

Jedoch sind vor allem bei Kredit- und Darlehensverträge viele wichtige Faktoren zu beachten.

  • Sie möchten ihren Kredit widerrufen?
  • Sie haben eine Auseinandersetzung mit ihrem Kreditinstitut?
  • Sie wurden von Ihrer Bank falsch beraten?
  • Sie haben einen fehlerhaften Darlehensvertrag abgeschlossen?
  • Sie können Ihren Zahlungspflichten nicht mehr nachkommen?

Hinweisgrafik Rechtsgebiet Kredit und Darlehensrecht

Ein Darlehen ist ein Vertrag zwischen einem Darlehensgeber (z. B. Bank, Privatperson, Arbeitgeber, Versicherungsgesellschaft) und einem Darlehensnehmer (z. B. Verbraucher).

Der Darlehensgeber stellt dem Darlehensnehmer dabei einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe zur Verfügung. Der Darlehensnehmer ist wiederum verpflichtet, den geschuldeten Zins zu zahlen und bei Fälligkeit das zur Verfügung gestellte Darlehen zurückzuzahlen.

Der Verbraucherdarlehensvertrag umfasst Allgemein-Verbraucherdarlehensverträge sowie Immobiliar-Verbraucherdarlehensverträge.

Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag
Allgemein-Verbraucherdarlehensverträge werden typischerweise dann abgeschlossen, um Gegenstände des täglichen Lebens wie zum Beispiel das Auto, Haushaltsgeräte oder Reisen zu finanzieren.

Zum Schutz des Verbrauchers sind bei einem Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag neben den Vorschriften des Darlehensvertrags aus dem Bürgerlichen Gesetzbuch noch weitere zusätzliche Sondervorschriften zu beachten.

Bei dem Allgemein-Verbraucherdarlehensvertrag bedarf es - im Gegensatz zum Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag - keiner aufwändigen Grundschuldeintragung. Das Darlehen wird über die stille Gehaltsabtretung abgesichert, d. h. eine sichere und gute Einkommenssituation ist die wichtigste Voraussetzung für ein Verbraucherdarlehen.

Immobiliar-Verbraucherdarlehensvertrag
Die Finanzkrise im Jahr 2008 hat vor allem in der Kreditwirtschaft sichtbare Spuren hinterlassen. Viele Menschen haben in den USA ihr Zuhause verloren, Europäische Staaten standen kurz vor der Zahlungsunfähigkeit und somit kurz vor dem Ruin, Banken mussten aus der Schuldenfalle gerettet werden. Für die Europäische Union bestand daher vor allem bei der Kreditvergabe großer Handlungsbedarf.

Die damals lockeren Auszahlungsvoraussetzungen von Verbraucherkrediten haben dazu geführt, dass viele Darlehensnehmer in ernsthafte finanzielle Engpässe geraten waren.

Es wurde daher die Wohnimmobilienkreditrichtlinie (WIKR) entwickelt, die in Deutschland im März 2016 eingeführt wurde. Dies hat den Vorteil, dass die Verbraucher nun bei Vergaben von Immobiliendarlehen stärker geschützt werden. Die Banken müssen die Kunden bei der Kreditvergabe besser aufklären und die finanzielle Situation des Darlehensnehmers strenger als bisher prüfen.

Der Erwerb oder der Bau einer Immobilie gehört zweifellos zu den größten Projekten, in das man sich als Privatperson heranwagen kann. Dabei geht es oft um sehr hohe Summen. Reichen die Rücklagen oder Ersparnisse nicht aus, ist ein Darlehen von der Bank erforderlich - das Immobiliar-Verbraucherdarlehen, kurz: das Immobiliendarlehen.

Das Immobiliendarlehen wird für den Erwerb eines Grundstücks, einer Immobilie oder für den Hausbau vergeben. Als Sicherheit wird in der Regel die Grundschuld in das Grundbuch der Immobilie eingetragen.

Die Grundschuld ist ein dingliches Recht eines Dritten an einem Grundstück (Grundpfandrecht), welches zugunsten des Gläubigers (z. B. die Bank) in das Grundbuch eingetragen wird. Nach der Rückzahlung der Forderung wird die eingetragene Grundschuld zur sogenannten Eigentümergrundschuld. Diese bleibt dabei weiterhin im Grundbuch bestehen und kann jederzeit vom Eigentümer neu belastet werden.

Bei der Immobilienfinanzierung gibt es wichtige Regeln, die sowohl Immobilienkäufer als auch Bauunternehmen oder Banken beachten sollten.

Die Gestaltungsmöglichkeiten bei einer Immobilienfinanzierung sind häufig sehr komplex. Nicht selten erstrecken sich Immobiliendarlehen über Jahre oder Jahrzehnte.

Umso wichtiger ist es, das Immobiliendarlehen im Vorfeld sehr gut durchzuplanen und alle entscheidenden Faktoren zu berücksichtigen.

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Unsere Leistungen

Bei Darlehensverträgen geht es immer um Geld und somit um Ihre private sowie wirtschaftliche Existenz. Es ist daher unabdingbar, mit einem Spezialisten im Vorfeld bereits über denkbare Schwierigkeiten zu sprechen und so mögliche Gefahren abzuwenden.

  • Wir unterstützen Sie bei Anfechtung, Widerruf und Kündigung Ihrer Kreditverpflichtungen.
  • Wir prüfen Kreditverträge.
  • Wir beraten Sie bei Finanzierungen.
  • Wir unterstützen Sie bei den Verhandlungen mit den Banken.
  • Wir helfen Ihnen bei SCHUFA-Problemen – z. B. bei unrechtmäßige Schufa-Einträgen.

Unsere spezialisierten Rechtsanwälte beraten sowohl Verbraucher als auch Unternehmen und Banken zu allen Fragen rund um Ihren Kredit.

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